Seit 25 Jahren betreibt Metzgermeister Markus Hofmann im Wölfersheimer Ortskern seine Metzgerei mit hauseigener Schlachtung. Im Rahmen eines Besuchs mit der Wölfersheimer CDU tauschte sich CDU-Bundestagskandidat Armin Häuser mit dem Inhaber der nach ihm benannten Metzgerei aus.

Als Direktvermarkter eröffnete Hofmann 1996 den Schlachtbetrieb und verkaufte das Fleisch sowie die Wurstwaren im hauseigenen Hofladen. Gemeinsam mit Ehefrau Doreen erweiterte Hofmann schrittweise seinen Betrieb. Fortan belieferte er andere Metzgereien und Direktvermarkter in der Region.

Sowohl der finanzielle als zeitliche Aufwand sei enorm gewesen, um im Jahr 2016 nach mehreren Jahren Planung und Arbeit die EU-Zulassung als Schlacht-, Zerlege- und Verarbeitungsbetrieb zu erhalten.

Bis zu zehn Rinder und 30-35 Schweine schlachtet der Betrieb pro Woche. Hierbei legt das Unternehmen sehr großen Wert auf Regionalität: Die Schlachttiere kommen ausschließlich von landwirtschaftlichen Betrieben der Wetterau bzw. direkt an den Landkreis angrenzende Kommunen. Nur so ist die gesamte Produktionskette vom Tier bis zum verarbeiteten Lebensmittel lückenlos nachvollziehbar.

Von der Politik erwartet Markus Hofmann einen Abbau der Dokumentationspflichten und weniger Hürden bei der Vermarktung von regionalen Erzeugnissen. „Lebensmittelverarbeitende Betriebe müssen kontrolliert werden, jedoch ist keinem Unternehmer und keinem Verbraucher damit geholfen, wenn ein und derselbe Vorgang in mehreren unterschiedlichen Formularen und Tabellen dokumentiert werden muss“, sind sich Hofmann und Armin Häuser einig.

Zum Abschluss lud Familie Hofmann zu einem kleinen Imbiss ein, sodass sich die Besucher von der Qualität der hauseigenen Produkte überzeugen konnten.

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